Alljährlich trifft sich in den Tiroler Bergen, genauer gesagt in Alpbach, eine Vielzahl heller Köpfe, um über Politik und Gesellschaft zu diskutieren. Heuer lud Renate Römer, Obfrau der AUVA, bereits im Vorfeld des Forums Alpbach zum nationalen Schulterschluss in Sachen Prävention.
In einem ersten Schritt ging es den Sozialversicherungsträgern, unter ihnen etwa GKK und SVA, um das Finden gemeinsamer Definitionen. Im zweiten Schritt wurde die Politik in den Prozess mit eingebunden. Hintergrund ist einerseits die Gesundheitsreform, die zusätzliche Mittel für die Prävention in Höhe von 150 Millionen Euro vorsieht, andererseits der Nachholbedarf, den Österreich bei diesem Thema generell hat.
Laut Statistiken der OECD liegt unser Land im untersten Drittel der EU-Staaten, wenn es um die Anzahl der gesunden Jahre im Leben geht. Im Durchschnitt erleben Herr und Frau Österreicher 20 Jahre in Krankheit. In Alpbach diskutierten Expertinnen und Experten daher auch darüber, wie man Präventionsmaßnahmen besser gestalten kann und wie man evaluieren könnte, welche Programme bereits laufen und wo es Lücken gibt. "Damit wir länger gesund bleiben, war es so wichtig, dass wir uns zuerst einigen, worüber wir sprechen," sagte Renate Römer. "Dann können wir unsere Aktivitäten in der Prävention abstimmen und noch effizienter werden." Im Sommer 2014 soll abermals in den Tiroler Bergen eine entsprechende "Präventionslandkarte" präsentiert werden.
© Foto AUVA. Obfrau Renate Römer bei einer Diskussion in Alpbach.
Montag, 2. September 2013
Montag, 26. August 2013
Ab 1. September im Handel: Die gesunde Jause
Immer mehr Steirerinnen und Steirer essen außer Haus, in
Schulen, Kindergärten, Kantinen oder im Büro. Und selbst wenn wir zu Hause
sind, haben wir es oft eilig und setzen auf Fertig- oder Halbfertiggerichte. Das Projekt GEMEINSAM G‘SUND
GENIESSEN motiviert dazu, auf gesunde Ernährung zu achten. Im
Rahmen dieser Initiative wollen Gesundheitsfonds Steiermark und Steiermärkische
Gebietskrankenkasse zeigen, dass man sich auch mit wenig Zeit und mit einfachen
Mitteln gut ernähren kann. Und dass gesundes Essen kein Verzicht sein muss,
sondern zum Hochgenuss werden kann.
So entstand in Kooperation mit SPAR das GEMEINSAM
G’SUND GENIESSEN Weckerl: Ein Vollkornweckerl mit feinstem SPAR Veggie Bio
Aufstrich Hummus aus Kichererbsen,
Lollo Verde, etwas SPAR Natur Pur Bio Ortenburger leicht sowie frischen Gurken-
und Tomatenscheiben.
Das gesunde Weckerl überzeugte beim Test auch
Gesundheitslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder: „So stelle ich mir eine
gesunde Jause vor. Das Weckerl schmeckt köstlich, macht satt und ist
ausgewogen. Für eine Politikerin mit vielen Terminen, aber auch für eine
Mutter, die ihren Kindern etwas Gutes mitgeben will, ist das Weckerl eine
ausgezeichnete Wahl.“
Auch Mag. Christoph Holzer, Geschäftsführer von SPAR, ist
begeistert: „Das ist wirklich eine gesunde Jause, die ab Anfang September exklusiv
bei SPAR und EUROSPAR erhältlich ist. Und zum Kennenlernen sogar besonders
günstig!“
Informationen zum gesunden Genuss finden Sie auch auf der Website www.gemeinsam-geniessen.at
Foto © GEMEINSAM G'SUND GENIESSEN / Christian Jungwirth
Dienstag, 20. August 2013
Kleine Farm: Große Wirkung
Leuchtende
grün-violette Tomatillos sind nicht nur ein Augenschmaus,
sie trumpfen auch mit besten Inhaltsstoffen auf (siehe auch weiter unten in unserem Blog). Im Bild sieht man das
vielseitige Gemüse mit zwei seiner Erzeuger, Ulrike und Scott Klein.
Die beiden teilen sich eine Leidenschaft: Ihre Landwirtschaft „Kleine Farm“ in St. Nikolai im Sausal, 30 Kilometer
südlich der steirischen Landeshauptstadt. In diesem idyllischen Ambiente
herrschen Respekt vor der Umwelt und ein Leben im Einklang mit der Natur.
Ulrike und Scott arbeiten hart, aber diese Mühe lohnt sich.
Angebaut werden vor allem alte Obst- und Gemüsesorten in Kooperation
mit der Saatgutvereinigung ARCHE NOAH, damit diese Produkte auch zukünftig auf
unseren Tellern landen können. Nachhaltigkeit, eine bewusste und ökologische
Denkweise sowie kontrolliert-biologischer Anbau werden dabei groß geschrieben. Jeweils
ab Mai bietet das engagierte Ehepaar seine liebevoll aufgezogenen Schätze am Bauernmarkt
am Lendplatz in Graz an. Der Verkauf – und natürlich auch das eine oder andere
inspirierende Gespräch – findet immer mittwochs sowie samstags statt.
Nähere Informationen und einen Einblick in das kleinbäuerliche
Familienleben erhalten Sie unter www.kleinefarm.org
©Foto: GEMEINSAM G'SUND GENIESSEN 2013
Freitag, 16. August 2013
Gut beraten: Die Ernährungssprechstunde der Gebietskrankenkasse
An jedem ersten Montag
und Mittwoch im Monat können alle Interessierten die Ernährungssprechstunde der
Steiermärkischen Gebietskrankenkasse nutzen, um ihr Wissen rund um die gesunde
Ernährung zu erweitern.
Sie haben Fragen zur
Sporternährung, der richtigen Lebensmittelauswahl in Schwangerschaft und
Stillzeit oder wollen einfach nur erfahren, wie Sie sich auch im Beruf
ausgewogen essen können, ohne dass der Genuss zu kurz kommt? Dann besuchen Sie
die informative STGKK-Sprechstunde, die von fachkundigen, erfahrenen Expertinnen
auf dem Gebiet der Diätologie betreut wird.
Bitte beachten: es
werden ausschließlich Fragen im Bereich der gesunden Ernährung beantwortet.
Beim Vorliegen ernährungsabhängiger Erkrankungen wird eine ärztliche
Überweisung benötigt.
Die Sprechstunde findet statt:
jeden 1. Montag im Monat
von 9.00-11.00 Uhr und
jeden 1. Mittwoch im Monat
von 14.00-16.00 Uhr
Ort: 8010 Graz, Josef-Pongratz-Platz 1
Hauptgebäude, Erdgeschoß, Zimmer H026
Nähere Auskünfte
erhalten Sie unter der Telefonnummer 0316 / 8035 – 5438.
Dienstag, 13. August 2013
Muuuh? Neues über Kuhmilch im 1. Lebensjahr
Es gibt
eine neue „kuhle“ Empfehlung zum Kuhmilchkonsum im ersten Lebensjahr. Diese aktuelle Empfehlung sieht den – eingeschränkten - Genuss von Milch bereits ab
dem 6. Lebensmonat vor. Bis vor wenigen Wochen galten Kuhmilch und deren
Produkte für die Breizubereitung von Säuglingen als bedenklich. Neue Erkenntnisse
schließen diese Befürchtungen aus.
In kleinen Mengen
erlaubt
100 – 200 ml Kuhmilch maximal
einmal pro Tag dürfen es sein – das allerdings nicht vor dem Beginn des 6.
Lebensmonats. Mit zunehmendem Alter kann die Menge langsam gesteigert werden.
Milch sollte nicht als Getränk, sondern ausschließlich in Form eines
Milch-Getreide-Breis gefüttert werden. Erst gegen Ende des ersten Lebensjahres
könnte ein Becher Milch z.B. zum Frühstück angeboten werden. Eine Kombination
mit Fleisch ist aufgrund der schlechteren Eisenaufnahme nicht ratsam. Zum Wohl
des Kindes sollte wegen der erhöhten Gefahr für Lebensmittelinfektionen auf
Roh- und Vorzugsmilch verzichtet werden. Naturjoghurt und (Natur-)Buttermilch
können als Alternative zur Kuhmilch für die Zubereitung des
Milch-Getreide-Breis ebenfalls
maximal einmal täglich angeboten werden. Dieser Brei kann auch mit frischen
Früchten aufgepeppt werden. Alle anderen Arten von Milchprodukten wie Käse oder
Pudding haben in der Kindesernährung übrigens nichts zu suchen.
Kein Mäh, nur Muh!
Die Fütterung von
Ziegen- oder Schafmilch wird derzeit nicht empfohlen.
Freitag, 9. August 2013
Obst und Gemüse: Auch in der Kantine leicht genießen!
Kaum ein Monat bringt mehr frisches heimisches Obst und
Gemüse als der August. Jetzt ist es nicht schwer, einen bunten und abwechslungsreichen
Speiseplan zu zaubern, um von den vielen verschiedenen Inhaltsstoffen, die Obst
und Gemüse mit sich bringen, zu profitieren. Da wir immer öfter auswärts essen,
kommt hier auch die Gemeinschaftsverpflegung mit ins Spiel. Sie hat es in der
Hand, ihre KundInnen mit den
angebotenen Speisen und Getränken dabei zu unterstützen, mit Genuss gesund zu essen.
Dies ist besonders wichtig, da rund 40 % der erwachsenen Österreicherinnen und Österreicher
übergewichtig sind, aber trotzdem von manchen Nährstoffen zu wenig aufnehmen
(siehe dazu den Ernährungsbericht 2012).
Schafft es Ihre Betriebskantine Sie durch einen bunten und
abwechslungsreichen Speiseplan zu unterstützen? Oder berücksichtigt Ihre Kantine oder der Kindergarten, den ihr Kind besucht, vielleicht schon
die "Mindeststandards in der Gemeinschaftsverpflegung"?
Die bunte Vielfalt im August macht’s möglich, hier einige
Beispiele für die Kantine:
Gurken-Paradeissalat
Karotten-Selleriesalat
Fenchelrohkost mit
Äpfeln
Kohlrabi-Birnen-Rohkost
Karottensalat mit Sonnenblumenkernen
Gurkencremesuppe
Gazpacho (siehe auch unser Rezept des Monats August)
Kürbis-Kokossuppe
Erbsenpüreesuppe
Feine Karfiol-Hirsesuppe
Gemüse-Polentaschnitte mit Lauchsauce
Broccoliroulade mit Tomatensauce
Gefüllte Zucchini mit Schafkäse und Spinat
Bandnudeln mit Kürbisragout
Haferflocken-Selleriepuffer mit
Joghurtdipp
Topfennockerln mit frischem Marillen-Erdbeeren-Obstsalat
Quinoa-Nuss-Soufflee auf
Beerenspiegel
Vanillepudding - Joghurt - Creme mit Pfirsichmus und
Sesam
Vollkorn-Himbeer-Roulade
Mohnschmarren mit Heidelbeeren
Freitag, 2. August 2013
Rezept des Monats August: Gazpacho
500 g Cocktail- oder Cherrytomaten,
750 g Fleischtomaten, 250 ml Gemüsebrühe,
1 rote, 1 grüne Paprika, 1 rote Zwiebel,
1 kl. Chilischote, 2 Knoblauchzehen, 2 EL Olivenöl,
2 EL weißer Balsamico, 1 Prise Salz, 1 Prise Pfeffer
Zubereitung:
Cocktailtomaten und Paprika waschen, mit der Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Das Gemüse in einer Schüssel mit der Gemüsebrühe fein pürieren. Fleischtomaten waschen, kurz in heißes Wasser, dann Haut abziehen, klein schneiden und durch ein feines Sieb drücken. Mit dem restlichen Gemüse mischen, alles fein pürieren. Die zerdrückten Knoblauchzehen, die fein gehackte Chilischote, Olivenöl, Balsamico und Salz zugeben, gut durchrühren. Kurz im Kühlschrank ziehen lassen, mit geröstetem Vollkornbrot kalt servieren.
Some like it hot: die Suppe ist natürlich auch warm ein Genuss.
Diese und andere saisonal abgestimmten Rezepte finden Sie im kostenlosen Kalender von GEMEINSAM G’SUND GENIESSEN und im Saisonkalender auf dem Gesundheitsportal
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