Am Freitag, dem 22. 11., findet ab 12 Uhr an der Karl-Franzens-Universität in Graz eine Veranstaltung statt, die wissenschaftlichen Ansprüchen folgt, aber zugleich bewusst für eine breitere Öffentlichkeit gedacht ist. Es geht um Ernährung und um Täuschungsmanöver von KöchInnen und der Nahrungsmittel-Industrie. Der Bogen ist weit gespannt, von der mittelalterlichen Küche zum Regelwerk der AMA über Fragen des Verbraucherschutzes bis zum Biowein. Die Teilnahme kostet 25 €, SchülerInnen, Studierende, Beschäftigte der KF-Uni und SeniorInnen zahlen nur 10 €. Der Nachmittag klingt ab 18.30 gemütlich aus, ganz so wie es sich für eine Reihe gehört, die sich "Wissenschaft mit Geschmack" nennt.
Web-Links:
Die Veranstaltung im Detail
Die Anmeldung online
Das Programm zum Download
© Foto: Wolfgang Kühnelt, GEMEINSAM G'SUND GENIESSEN
Dienstag, 19. November 2013
Freitag, 15. November 2013
Gesundes Essen mit Genuss: Neue Infobroschüre
Essen und Trinken ist ein wichtiges
Gesundheitsthema und dies auch „unterwegs“, denn 260.000 Steirerinnen und
Steirer jeden Alters essen täglich außer Haus, etwa in Pflegeheimen, Mensen und
Kantinen. Schon 24 % der ÖsterreicherInnen nehmen laut einer Befragung von
Marketagent Online regelmäßig eine Mahlzeit in Mensen oder (Betriebs-)Kantinen
zu sich, sagt der Lebensmittelbericht
Österreich aus dem Jahr 2010. Aufgrund der
zunehmenden Berufstätigkeit beider Eltern betrifft die Außer-Haus-Verpflegung
mittlerweile auch viele Kinder. So nehmen laut der steirischen
Kindertagesheimstatistik 2010/11 mehr als 13.000 Kinder ein
Mittagessen in Tagesheimen ein.
Was dabei auf die Teller kommt, soll gut schmecken, frisch sein und
appetitlich aussehen. Darüber hinaus soll es auch den aktuellen Empfehlungen
der Ernährungswissenschaft entsprechen und dabei ökologische und soziale
Aspekte berücksichtigen, das gilt für das Essen daheim und beim
Außer-Haus-Essen gleichermaßen.
Wie Köchinnen und Köche ihre Gäste nun dabei unterstützen können, mit
Genuss gesund zu essen, kann man in der neuen Broschüre nachlesen, die im Zuge
des Projektes GEMEINSAM G´SUND GENIESSEN entstanden ist. Neben
Grundinformationen zu Bio, Vollkorn, Obst und Gemüse, etc. bietet die Broschüre
auch umfangreiche praxisnahe Tipps und Tricks, um mit wenig Aufwand gesünder zu
kochen. Vielleicht ist da auch für Sie eine neue gesunde Idee dabei.
Dienstag, 12. November 2013
Fit in der Arbeit: Tipps für stressige Zeiten
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| (c) iStock |
Der Berufsalltag ist häufig
stressig. Da wird gerne zu Lebensmitteln gegriffen, die zwar schnell Energie
liefern, aber nicht unbedingt gesundheitsförderlich sind. Wichtige Nährstoffe
bleiben auf der Strecke.
Isst und trinkt man allerdings das Richtige, kann dies die Leistungs- und
Konzentrationsfähigkeit positiv beeinflussen. Das kommt dann nicht nur Ihrer Gesundheit, sondern auch der Arbeit
zugute.
Tipps um „am Ball zu
bleiben“:
Ausreichend trinken
·
Der
Durstlöscher Nummer 1 ist Wasser. Füllen Sie sich in der Früh einen Wasserkrug
an und positionieren Sie ihn in Sicht- und Greifweite.
·
Trinken
Sie immer, bevor Sie Durst haben. Bei Durst besteht bereits ein
Flüssigkeitsmangel.
·
Besorgen
Sie sich eine wiederbefüllbare Trinkflasche für unterwegs. Besonders bei langen
Dienstreisen ist dies sehr nützlich.
·
Sorgen
Sie für Getränke, wenn die Besprechung etwas länger dauert.
·
Kaffee in
Maßen genossen kann zur Flüssigkeitszufuhr gezählt werden. Am besten trinken
Sie trotzdem zu jeder Tasse ein Glas Wasser.
Immer frühstücken
·
Ideales
Frühstück: Fettarmes Milchprodukt + Getreideprodukt (Brot, Müsli) + Obst
und/oder Gemüse + Getränk
·
Bekommt
man in der Früh keinen Bissen hinunter, sollte man zumindest etwas (Warmes)
trinken und die Vormittagsjause dafür üppiger, aber nicht zu fett- oder
zuckerreich gestalten.
Vollkornprodukte bevorzugen
·
Zum richtigen Funktionieren braucht unser Gehirn
Vitamine, Mineralstoffe, Fette, Eiweiß, Wasser und als Energiequelle Glucose (Traubenzucker).
Letztere nimmt man am besten durch ballaststoffreiche Vollkornprodukte und
nicht in Reinform zu sich. Tauschen
Sie das Semmel deshalb auch öfter mal gegen ein Vollkornweckerl.
Täglich Gemüse und Obst
·
Schaffen
Sie sich einen Obstkorb für die Firma an und greifen Sie zwischendurch immer zu
frischem Obst. Für einen Snack eigenen sich auch Trockenfrüchte oder
ungesalzene Nüsse (beides in Maßen). Eine gesunde Möglichkeit zu knabbern ist
auch Gemüse: Cocktailtomaten, Minigurken, Karotten oder Paprika müssen nur
gewaschen werden!
·
Lassen
Sie sich Ihr gekauftes Jausenweckerl nicht nur mit magerer Wurst oder Schinken,
sondern auch mit frischem Gemüse füllen!
·
Ist man
unterwegs, kann auch ein fertiger Fruchtsalat oder ein Smoothie (ohne
Zuckerzusatz) eine fruchtige Zwischenmahlzeit sein.
Regelmäßig essen und Heißhunger vermeiden
Donnerstag, 7. November 2013
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Rezept des Monats November
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| (c) iStock |
1 mittelgroße Zwiebel
2 kleine Äpfel
1 Kopf Endiviensalat
2 EL Walnusskerne
für das Dressing:
3,5 EL fettarmes Joghurt
2 EL kaltgepresstes Rapsöl
2 EL Apfelessig, 1 TL Senf, Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung:
Endiviensalat waschen, in feine Streifen schneiden und abtropfen lassen. Zwiebel schälen und fein hacken. Äpfel gut waschen und klein schneiden. Für das Dressing Joghurt, Rapsöl, Apfelessig, Senf, Salz und Pfeffer verrühren. Endiviensalat, Apfelstücke und Dressing vermischen und zum Abschluss den Salat mit gehackten Walnüssen garnieren. Versuchen Sie als Alternative auch kaltgepresstes Walnussöl zu diesem Salat.
Dienstag, 29. Oktober 2013
Hülsenfrüchte: Gesund und günstig
Im Spätherbst, wenn es spürbar kälter wird, sind Eintöpfe und Suppen wieder
besonders beliebt. Deftige Erbsen- oder Linsensuppen, würzige
Kichererbsencurrys oder scharfe Bohneneintöpfe sind hier zu nennen. Die
Hauptdarsteller dieser Speisen haben alle etwas gemeinsam: Sie gehören botanisch
gesehen zu den Hülsenfrüchten. Hülsenfrüchte sind die reifen trockenen Samen
von Pflanzen mit zweischaligen Hülsen aus der Familie der Schmetterlingsblütler
(Leguminosen). Neben Bohnen, Erbsen, Linsen und Kichererbsen zählen auch die
weniger bekannten Lupinen dazu.
Hülsenfrüchte sollten Teil einer ausgewogenen und
abwechslungsreichen Mischkost sein. So sind laut Österreichischer
Ernährungspyramide 3 Portionen Gemüse und/oder Hülsenfrüchte sowie 2 Portionen
Obst empfohlen. Diese Empfehlung ist tatsächlich sinnvoll, denn Hülsenfrüchte
liefern (mit Ausnahme der Sojabohnen) fast kein Fett, dafür aber reichlich
Eiweiß und komplexe Kohlenhydrate sowie Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre
Pflanzeninhaltsstoffe. Besonders hinzuweisen ist auch auf den hohen Ballaststoffgehalt. Weiters sind Hülsenfrüchte preisgünstig, gut lagerfähig und extrem
vielseitig einsetzbar.
Trotz der guten Argumente für Hülsenfrüchte im Speiseplan sollten „Einsteiger“ Folgendes beachten:
* Die Gewöhnung an eine ballaststoffreiche Kost, zu der auch
Hülsenfrüchte zählen, sollte langsam erfolgen. Linsen werden von vielen
Menschen besser vertragen als andere Hülsenfrüchte und sind deshalb besonders
gut für den Einstieg geeignet.
* Hülsenfrüchte müssen vor dem Verzehr erhitzt (gekocht) werden. Sie
enthalten verschiedene schädliche Substanzen, die erst durch das Erhitzen beim
Kochvorgang zerstört werden. Keimlinge bzw. Sprossen aus Hülsenfruchtsamen
müssen vor dem Verzehr nur blanchiert werden.
* Planen Sie regelmäßig Hülsenfrüchte ein, bedenken Sie aber, dass
manche Sorten bis zu 12 Stunden einweichen sollten. Das Einweichwasser sollten
Sie mitkochen, so gehen auch gelöste Mineralstoffe nicht verloren (Ausnahme:
bei Lima- und Urdbohnen ist das Einweichwasser zu verwerfen).
* Wenn es einmal schnell gehen muss, können Sie z.B. zu
roten Linsen greifen. Diese müssen nicht eingeweicht werden und garen innerhalb
von 15-20 min. Natürlich kann man auch Dosenprodukte verwenden, diese
unterscheiden sich von den Nährwerten nicht wesentlich von frischen
Produkten. Geschmacklich sind die frisch gekochten allerdings meist intensiver
und das Müllaufkommen ist geringer.
© Foto: Rote Linsen, GEMEINSAM G'SUND GENIESSEN
Dienstag, 22. Oktober 2013
Die edle Kastanie: Ist gesund und schmeckt
Pünktlich zum
Herbstbeginn werden heimische Esskastanien erntereif und ergänzen die
Farbpracht in unseren Wäldern. Wie auch Nüsse gehören sie aus botanischer
Sicht zum Schalenobst. Die Begriffe „Marone bzw. Maroni“ und Kastanie werden
häufig synonym verwendet, obwohl es sich dabei nicht um dieselbe Frucht
handelt. In der Küche können
Kastanien vielfältig verwendet werden und schmecken zum Beispiel auch als
Suppe, wertvolle Beilage oder als Creme köstlich. Karamellisiert sind sie außerdem
eine delikate Zutat für Rotkraut. Die beliebteste Zubereitungsart ist aber nach wie
vor das Braten, da durch die Bräunung das Aroma besonders hervorgehoben wird.
Nur eines sollte man auf keinen Fall probieren: Einfach roh abbeißen, denn in diesem
Zustand sind die Früchte ungenießbar.
Die kleinen
Herbstgenüsse punkten übrigens nicht nur mit unverwechselbarem Geschmack, sondern
überzeugen auch durch ihre „inneren“ Werte. Im Gegensatz zu Nüssen sind Maronen
wesentlich fettärmer und liefern dadurch auch weniger Energie in Form von
Kilokalorien. Aber: Der Gehalt beträgt noch immer fast 200
kcal pro 100g, zügelloses
Schlemmen ist daher nicht ratsam. Gut, dass die hohen Stärke- und
Ballaststoffanteile richtig lange satt machen.
Die Esskastanien verderben allerdings rasch. Nach dem Sammeln oder Einkaufen sollten sie
rasch weiterverarbeitet werden, bei Raumtemperatur halten sie nämlich höchstens
eine Woche. In einem gelochten Plastikbeutel bleiben sie im Kühlschrank
hingegen bis zu einem Monat frisch. Gekocht und eingefroren halten sie mindestens sechs Monate.
Der Frische-Test
Edelkastanien sind
ohne Konservierung nicht besonders lange haltbar. Frische Produkte erkennt man
äußerlich an der glänzenden Farbe, außerdem sollten keine Wurmlöcher sichtbar
sein. Maronen, die im lauwarmen Wasser auf den Grund sinken, sind frisch und können
bedenkenlos genossen werden.
Übrigens: Laut
Gesetzgebung ist bei Maroni ein Anteil an schlechten Früchten tolerierbar. Erst
wenn mehr als 20 Prozent verdorben sind, ist dies ein Grund für die
Beanstandung.
Weitere interessante
Infos rund um Ernte und Lagerung finden Sie auf der Seite www.waldwissen.net im Merkblatt „Ernte, Behandlung und Konservierung von
Kastanienfrüchten“.
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