Samstag, 23. November 2013

Workshops: Kochen für die Kleinsten


Die Landwirtschaftskammer Steiermark wartet mit einem ganz besonderen Angebot auf: Kochworkshops speziell für die bunte, natürliche und schmackhafte Babykost. Die Workshops werden von eigens geschulten Seminarbäuerinnen, den Botschafterinnen für heimische Lebensmittel, abgehalten. Damit die Säuglingsnahrung nicht zum „Einheitsbrei“ verkommt, werden Rezepte für das gesamte erste Lebensjahr vorgestellt und in Gruppen ausprobiert. Die Breie und Mahlzeiten dürfen im Anschluss von den Müttern und Vätern verkostet werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung hilft bereits in diesem Alter dabei, möglichst viele Geschmäcker kennen- und auch lieben zu lernen. Außerdem werden die Babys an gesunde und nachhaltige Produkte aus der Region herangeführt und ihre Entwicklung damit optimal unterstützt.

Die nächsten Termine und den Folder zum kostenlosen Download finden Sie hier: www.gscheitessen.at

Dienstag, 19. November 2013

Veranstaltungstipp: Was wir wirklich essen.

Am Freitag, dem 22. 11., findet ab 12 Uhr an der Karl-Franzens-Universität in Graz eine Veranstaltung statt, die wissenschaftlichen Ansprüchen folgt, aber zugleich bewusst für eine breitere Öffentlichkeit gedacht ist. Es geht um Ernährung und um Täuschungsmanöver von KöchInnen und der Nahrungsmittel-Industrie. Der Bogen ist weit gespannt, von der mittelalterlichen Küche zum Regelwerk der AMA über Fragen des Verbraucherschutzes bis zum Biowein. Die Teilnahme kostet 25 €, SchülerInnen, Studierende, Beschäftigte der KF-Uni und SeniorInnen zahlen nur 10 €. Der Nachmittag klingt ab 18.30 gemütlich aus, ganz so wie es sich für eine Reihe gehört, die sich "Wissenschaft mit Geschmack" nennt.


Web-Links:

Die Veranstaltung im Detail

Die Anmeldung online

Das Programm zum Download

© Foto: Wolfgang Kühnelt, GEMEINSAM G'SUND GENIESSEN

Freitag, 15. November 2013

Gesundes Essen mit Genuss: Neue Infobroschüre


Essen und Trinken ist ein wichtiges Gesundheitsthema und dies auch „unterwegs“, denn 260.000 Steirerinnen und Steirer jeden Alters essen täglich außer Haus, etwa in Pflegeheimen, Mensen und Kantinen. Schon 24 % der ÖsterreicherInnen nehmen laut einer Befragung von Marketagent Online regelmäßig eine Mahlzeit in Mensen oder (Betriebs-)Kantinen zu sich, sagt der Lebensmittelbericht
Österreich aus dem Jahr 2010. Aufgrund der zunehmenden Berufstätigkeit beider Eltern betrifft die Außer-Haus-Verpflegung mittlerweile auch viele Kinder. So nehmen laut der steirischen Kindertagesheimstatistik 2010/11 mehr als 13.000 Kinder ein Mittagessen in Tagesheimen ein.

Was dabei auf die Teller kommt, soll gut schmecken, frisch sein und appetitlich aussehen. Darüber hinaus soll es auch den aktuellen Empfehlungen der Ernährungswissenschaft entsprechen und dabei ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen, das gilt für das Essen daheim und beim Außer-Haus-Essen gleichermaßen.

Wie Köchinnen und Köche ihre Gäste nun dabei unterstützen können, mit Genuss gesund zu essen, kann man in der neuen Broschüre nachlesen, die im Zuge des Projektes GEMEINSAM G´SUND GENIESSEN entstanden ist. Neben Grundinformationen zu Bio, Vollkorn, Obst und Gemüse, etc. bietet die Broschüre auch umfangreiche praxisnahe Tipps und Tricks, um mit wenig Aufwand gesünder zu kochen. Vielleicht ist da auch für Sie eine neue gesunde Idee dabei. 




Dienstag, 12. November 2013

Fit in der Arbeit: Tipps für stressige Zeiten


(c) iStock


Der Berufsalltag ist häufig stressig. Da wird gerne zu Lebensmitteln gegriffen, die zwar schnell Energie liefern, aber nicht unbedingt gesundheitsförderlich sind. Wichtige Nährstoffe bleiben auf der Strecke. Isst und trinkt man allerdings das Richtige, kann dies die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit positiv beeinflussen. Das kommt dann nicht nur Ihrer Gesundheit, sondern auch der Arbeit zugute.



Tipps um „am Ball zu bleiben“:

Ausreichend trinken
·        Der Durstlöscher Nummer 1 ist Wasser. Füllen Sie sich in der Früh einen Wasserkrug an und positionieren Sie ihn in Sicht- und Greifweite.
·        Trinken Sie immer, bevor Sie Durst haben. Bei Durst besteht bereits ein Flüssigkeitsmangel.
·        Besorgen Sie sich eine wiederbefüllbare Trinkflasche für unterwegs. Besonders bei langen Dienstreisen ist dies sehr nützlich.
·        Sorgen Sie für Getränke, wenn die Besprechung etwas länger dauert.
·        Kaffee in Maßen genossen kann zur Flüssigkeitszufuhr gezählt werden. Am besten trinken Sie trotzdem zu jeder Tasse ein Glas Wasser.

Immer frühstücken
·        Ideales Frühstück: Fettarmes Milchprodukt + Getreideprodukt (Brot, Müsli) + Obst und/oder Gemüse + Getränk
·        Bekommt man in der Früh keinen Bissen hinunter, sollte man zumindest etwas (Warmes) trinken und die Vormittagsjause dafür üppiger, aber nicht zu fett- oder zuckerreich gestalten.

Vollkornprodukte bevorzugen
·        Zum richtigen Funktionieren braucht unser Gehirn Vitamine, Mineralstoffe, Fette, Eiweiß, Wasser und als Energiequelle Glucose (Traubenzucker). Letztere nimmt man am besten durch ballaststoffreiche Vollkornprodukte und nicht in Reinform zu sich. Tauschen Sie das Semmel deshalb auch öfter mal gegen ein Vollkornweckerl.

Täglich Gemüse und Obst
·        Schaffen Sie sich einen Obstkorb für die Firma an und greifen Sie zwischendurch immer zu frischem Obst. Für einen Snack eigenen sich auch Trockenfrüchte oder ungesalzene Nüsse (beides in Maßen). Eine gesunde Möglichkeit zu knabbern ist auch Gemüse: Cocktailtomaten, Minigurken, Karotten oder Paprika müssen nur gewaschen werden!
·        Lassen Sie sich Ihr gekauftes Jausenweckerl nicht nur mit magerer Wurst oder Schinken, sondern auch mit frischem Gemüse füllen!
·        Ist man unterwegs, kann auch ein fertiger Fruchtsalat oder ein Smoothie (ohne Zuckerzusatz) eine fruchtige Zwischenmahlzeit sein.

Regelmäßig essen und Heißhunger vermeiden

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Rezept des Monats November

(c) iStock
Endiviensalat mit Äpfeln und Walnüssen


1 mittelgroße Zwiebel

2 kleine Äpfel
1 Kopf Endiviensalat
2 EL Walnusskerne
für das Dressing:
3,5 EL fettarmes Joghurt
2 EL kaltgepresstes Rapsöl
2 EL Apfelessig, 1 TL Senf, Salz
frisch gemahlener Pfeffer


Zubereitung:

Endiviensalat waschen, in feine Streifen schneiden und abtropfen lassen. Zwiebel schälen und fein hacken. Äpfel gut waschen und klein schneiden. Für das Dressing Joghurt, Rapsöl, Apfelessig, Senf, Salz und Pfeffer verrühren. Endiviensalat, Apfelstücke und Dressing vermischen und zum Abschluss den Salat mit gehackten Walnüssen garnieren. Versuchen Sie als Alternative auch kaltgepresstes Walnussöl zu diesem Salat.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Hülsenfrüchte: Gesund und günstig


Im Spätherbst, wenn es spürbar kälter wird, sind Eintöpfe und Suppen wieder besonders beliebt. Deftige Erbsen- oder Linsensuppen, würzige Kichererbsencurrys oder scharfe Bohneneintöpfe sind hier zu nennen. Die Hauptdarsteller dieser Speisen haben alle etwas gemeinsam: Sie gehören botanisch gesehen zu den Hülsenfrüchten. Hülsenfrüchte sind die reifen trockenen Samen von Pflanzen mit zweischaligen Hülsen aus der Familie der Schmetterlingsblütler (Leguminosen). Neben Bohnen, Erbsen, Linsen und Kichererbsen zählen auch die weniger bekannten Lupinen dazu.

Hülsenfrüchte sollten Teil einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Mischkost sein. So sind laut Österreichischer Ernährungspyramide 3 Portionen Gemüse und/oder Hülsenfrüchte sowie 2 Portionen Obst empfohlen. Diese Empfehlung ist tatsächlich sinnvoll, denn Hülsenfrüchte liefern (mit Ausnahme der Sojabohnen) fast kein Fett, dafür aber reichlich Eiweiß und komplexe Kohlenhydrate sowie Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Besonders hinzuweisen ist auch auf den hohen Ballaststoffgehalt. Weiters sind Hülsenfrüchte preisgünstig, gut lagerfähig und extrem vielseitig einsetzbar.

Trotz der guten Argumente für Hülsenfrüchte im Speiseplan sollten „Einsteiger“ Folgendes beachten:

Die Gewöhnung an eine ballaststoffreiche Kost, zu der auch Hülsenfrüchte zählen, sollte langsam erfolgen. Linsen werden von vielen Menschen besser vertragen als andere Hülsenfrüchte und sind deshalb besonders gut für den Einstieg geeignet.

Hülsenfrüchte müssen vor dem Verzehr erhitzt (gekocht) werden. Sie enthalten verschiedene schädliche Substanzen, die erst durch das Erhitzen beim Kochvorgang zerstört werden. Keimlinge bzw. Sprossen aus Hülsenfruchtsamen müssen vor dem Verzehr nur blanchiert werden.

Planen Sie regelmäßig Hülsenfrüchte ein, bedenken Sie aber, dass manche Sorten bis zu 12 Stunden einweichen sollten. Das Einweichwasser sollten Sie mitkochen, so gehen auch gelöste Mineralstoffe nicht verloren (Ausnahme: bei Lima- und Urdbohnen ist das Einweichwasser zu verwerfen).

Wenn es einmal schnell gehen muss, können Sie z.B. zu roten Linsen greifen. Diese müssen nicht eingeweicht werden und garen innerhalb von 15-20 min. Natürlich kann man auch Dosenprodukte verwenden, diese unterscheiden sich von den Nährwerten nicht wesentlich von frischen Produkten. Geschmacklich sind die frisch gekochten allerdings meist intensiver und das Müllaufkommen ist geringer.

© Foto: Rote Linsen, GEMEINSAM G'SUND GENIESSEN